Fireworks MX: Einführung
von Christine Schonschek
Das Grafikprogramm Fireworks MX 2004 eigenet sich bestens dafür Bilder oder Grafiken für den Online-Bereich zu bearbeiten. Sie können damit aber auch lebendige Webgrafiken erstellen beziehungsweise optimieren. Da diese Anwendung von Macromedia stammt arbeitet sie auch mit anderen Programmen dieses Herstellers, wie etwa dem Webdesignprogramm Dreamweaver oder dem Zeichenprogramm FreeHand zusammen.
Fireworks MX 2004 ist ein Grafik-Programm zur Erstellung, Bearbeitung und Optimierung von Webgrafiken. Das Standardgrafikformat welches Fireworks nutzt ist das Portable Network Grafik Format kurz PNG genannt. PNG ist ein vielseitiges Dateiformat für Webgrafiken. Dieses Format unterstützt eine Farbtiefe bis zu 32 Bit, kann Transparenzen speichern und enthält einen Alpha-Kanal. Der Nachteil dieses Formats liegt darin, dass es nicht von allen Browsern unterstützt wird. Daher ist es ratsam Webgrafiken als GIF oder JPG zu exportieren und das Dokument als PNG zur späteren Weiterbearbeitung zu sichern. Mit diesem Programm lassen sich Grafiken und interaktive Elemente für Websites erstellen und einbinden, das heißt die JPG-, GIF- oder PNG-Dateien können in Verbindung mit HTML-Dateien für das Web exportiert werden. Dateien lassen sich aber auch als spezielle Dateitypen exportieren, um diese in einem anderen Programm wie etwa Macromedia Flash oder Photoshop weiter bearbeiten zu können. Mit dieser Software können sowohl Bitmap- als auch Vektorgrafiken entworfen werden, es lassen damit die im Internet beliebten Web-Effekte wie etwa Rollover-Schaltflächen oder Popupmenüs erstellen. Obwohl die Übertragungsgeschwindigkeiten im Internet stetig zunehmen ist es trotzdem gut, dass man mit diesem Programm Bilder und Grafiken komprimieren kann, um deren Dateigröße zu reduzieren. Um effektiver zu arbeiten und Zeit zu sparen kann man häufige Arbeitsgänge automatisieren, um unnötige Wiederholungen zu vermeiden. Dokumente können im Originalformat gespeichert werden oder direkt aus dem Programm heraus per E-Mail versendet werden. Der Rote-Augen-Effekt lässt sich von Fotos entfernen. Sehr praktisch ist auch die Funktion mit der man Farben in Bitmap-Grafiken ersetzen kann. Mit den Live-Effekten lassen sich sehr schöne Effekte erzielen.
Wenn Sie sich das Bildbearbeitungsprogramm Fireworks MX zulegen möchten, beachten Sie bitte die Systemvorraussetzungen für diese Anwendung. Das Programm kann mit einem Windows-Rechner mit dem Betriebsystem Windows 98 SE, ME, 2000 oder XP verwendet werden. Dabei sollten Sie auf diese Vorraussetzungen achten:
- Prozessor: 300 MHz Intel Pentium II - Adobe Type Manager 4 oder spätere Versionen für die Verwendung von Type-1-Schriften In der Designwelt werden oft Macintosh-Rechner eingesetzt. Verfügt Ihr Mac über das Betriebssystem: OS X Version 10.1.5 oder höher bzw. 10.2.6 oder höher dann sollten folgende Anforderungen erfüllt sein: - Prozessor: Power Macintosh G3; Für die genannten Windows- und Mac-Rechner wird darüber hinaus folgendes vorausgesetzt: - Arbeitsspeicher: 64 MB (128 MB empfohlen); freier Festplattenspeicher: 80 MB - Auflösung 800 x 600 Pixel, 256-Farben-Anzeige oder höhere - CD-ROM-Laufwerk
Während Vektorgrafiken aus mathematisch definierten Linien und Kurven bestehen - die Vektoren werden durch ihre Anfangs- und Endkoordinaten bestimmt - setzten sich Pixelgrafiken aus vielen einzelnen Bildpunkten (Pixeln) oder besser gesagt aus einzelnen kleinen Quadraten, denen ein Farbwert zugeordnet ist, zusammen. Der Vorteil von Vektorgrafiken ist die geringere Dateigröße und ihre leichte Skalierbarkeit. Pixelbilder, die auch als Bitmapgrafiken bezeichnet werden, lassen sich zwar nicht so unproblematisch vergrößern und sie weisen eine etwas höhere Dateigröße, als Vektorgrafiken auf, sind aber im Web viel stärker verbreitet. Wird eine Bitmapgrafik oder ein Ausschnitt daraus vergrößert, dann kommt es je nach Auflösung (Bildpunkte je Zentimeter) zu dem mehr oder weniger starken und unschönen Treppeneffekt. Im Internet sind jedoch trotz der inzwischen wesentlich schnelleren Übertragungsraten eher kleinere Bilder empfehlenswert. Wenn im Internet trotzdem hoch auflösende Bilder bereitgestellt werden bietet man dem Nutzer meist sogenannte Thumbnails als kleine Vorschaubilder an auf die er klicken kann, um zu der Ausgabe mit der höheren Auflösung zu gelangen. Vektorgrafiken lassen sich problemlos in Pixelbilder konvertieren. Zum Webstandard gehören die Pixelgrafikformate Graphics Interchange Format (GIF), Joint Photographic Exerst Groups (JPG) und Portable Network Graphic (PNG). Neben diesen Formaten lassen sich aus Fireworks MX 2004 aber auch Bilder in den Formaten BMP, WBMP für WAP-Seiten und im TIF-Format exportieren.
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